10.12. Gambisch-adventliche Grillparty in Bodelshausen

Mit der Nationalhymne von Gambia wurde die adventlich-gambischen Abend begonnen, zum dem Gambier in Wendlingen und des Arbeitskreises Asyl eingeladen hatten:

Modou aus Gambia hielt eine beeindruckende Rede, die wir daher komplett abdrucken wollen:

„Gambia ist das kleinste Land in ganz Afrika mit etwa 1.9 Millionen Einwohnern und eine ehemalige Britische Kolonie, die am 18.Februar 1965 unabhängig wurde.

Viele Gambier haben die frühere ‚Regierung erlebt und die kürzlich abgelöste. Gambias erster Präsident war Sir Dawda Kairaba Jawara, und Kairaba beutet großer Friede auf Mandinka.

1994 begann die zweite Republik geführt von einem jungen Leutnant genannt Yahya Jammeh. Yahya Jammeh kam durch einen Putsch an die Macht an Freitag, dem 22.Juli 1994. Jammeh war der erste Diktator Gambias, der das Land mit eiserner Hand regierte.

Wir Gambier wurden als eine Minderheit im eigenen Land betrachtet, in dem Sinne , dass wir keine eigene Stimme hatten im Regime von Diktator Jammeh. Demokratie, Menschenrechte und Rechtstaatlichkeit haben die Gambier an genau dem Freitag, dem 22. Juli 1994 verloren, als sie durch Präsident Jammeh ernsthaft beschädigt wurden. Gambia war der stäkste Verteidiger der Menschenrechte und ein Promotor des Freidens in der Sub-Region bis das Hauptquartier der Menschenrechte und des Völkerrrechts eingeführt wurde in Gambia und in ganz Afrika. Wir haben diesen Status verloren und unsere stärksten Verbündeten. Was für ein Verlust!

Gambia ist eines der am meisten isolierten Länder der Welt wegen der Missachtung der Menschenrechte durch die Regierung von Gambia.

Heute gilt die Regierung von Gambia als die mit dem schlimmsten Missbrauch der Menschenrechte und dem Bruch gesetzlicher Regeln in Afrika. Die Wirtschaft Gambias war vor 1994 erfolgreich in Westafrika und Gambia war der Supermarkt der Sub-Region.

Heute hat Gambia diesen Status verloren wegen des wirtschaftlichen Missmanagements und er unvorhersehbaren ….Ausgaben des Jammeh-Regimes, das vergaß , dass all diese Resourcen nicht Jammeh gehören sondern dem Volk von Gambia.

Weiterhin haben wir durch unsere fehlgeleitete Außenpolitik alle unsere Freunde in der internationalen Gemeinschaft verloren, sowohl bilateral als auch mulitlateral. Vor 1994 kannten die Gambier den Bach Way nach Europa nicht und sie brauchten keine Visa um zu reisen, weil Gambier nicht bedroht waren und die Gambier waren sehr glücklich damit.

Für mehr als zwei Jahrzehnte haben Gambier nie die Süße der Demokratie gekostet. Er hat getötet, gefoltert , brutalisiert und dafür gesorgt, dass tausende junger Gambier sich auf die gefährliche Reise nach Europa gemacht haben.

Wir, die Jugend sind die Maschinierie der wirtschaftlichen Entwicklung oder die Gelddruckmaschine Gambias, weil wir enegiegeladen sind und wir haben einen langen Weg zu gehen.

Gambia ist , wie wir wissen, das einzige Land, das ‚lächelnde Küste Afrikas‘ genannt wird.

Die Stimmen der einfachen Leute, der politischen Führer und Zivilgesellschaft haben nichts zu unserer geltenden Verfassung beigetragen.

Wir wollen die Schönheit der Demokratie sehen und fühlen, die Redefreiheit, die Rolle des Gesetzes und eine gute Regierung.

Wir ehren, wir geben unseren Respekt und unser Mitgefühl denen, die ihr Leben gelassen haben für die Durchsetzung der Demokratie in unserem Mutterland Gambia

Wir wollen auch unsere politischen Gefangenen nicht vergessen, Ousainou Darboe und andere, die zulangen Haftstrafen verurteilt wurden , aber, Dank sei Gott und dem gewählten Präsidenten Adama Barrow, jetzt frei sind.

Jetzt ist in Gambia eine Zeit der Unsicherheit, die der Wahl in der letzten ‚Woche folgt, die Präsident Jammeh verloren hat und nach der er sich geschlagen gegeben hat.

Gambia beginnt in eine neue Ära einzutreten, von der wir erwarten, dass es die Ära der Demokratie sein wird. Man sagt, dass die Demokratie mit einer friedlichen Wahl beginnt aber damit ist es nicht getan. Es muss weitergehen, um das nationale Ziel zu erreichen, sollten die jungen Leute ganz vorn in der nationalen Entwicklung sein.

Es ist wichtig, dass wir die lange Isolation Gambias beenden und dazu möchten wir Gambier hier die Verbindungen zwischen Deutschland und Gambia stärken. Wir möchten Brücken bauen und Verbindungen festigen. Wir wünschen uns Austausch und Partnerschaften, vielleicht eine Patenschaft von Baden-Württemberg mit Gambia oder Städtepartnerschaften, Schulpartnerschaften, Zusammenarbeit von Firmen und Formen von kulturellem Austausch.

Wir wünschen uns , dass ihr an unserer Seite bleibt.“

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s